Victoria Coeln Wien
Licht: Chromotop und Chromogramm
Eröffnung
Sa, 4. Juni 2005 19h
im Gespräch:
Katharina Gsöllpointner - Medien Kunst Wissenschaft
mit Victoria Coeln
Galerie Renate Bender, München
Ausstellungsdauer: 4.6.-16.7.2005
aus der Einladung:
... für 5 Sekunden die Augen schließen und an Licht denken...
... und was haben Sie gesehen?
Vielleicht ein besonders helles, abstrakt diffuses Lichtfeld mit einem weit entfernten, glühend weißen Zentrum, so etwas wie das Innere der Sonne, eben einfach Licht? Ein fantastisches Bild unserer Vorstellungskraft, denn Licht ist für uns nicht sichtbar. Wie also kann Licht nun doch sichtbar, “materialisiert” werden? Mögliche Antworten auf diese spannende Frage finden sich in Victoria Coelns Werk: ... in raumzeitlicher Dimension (als Chromotope) und in 'gefrorenen' Zeiträumen(als Chromogramme)... Katharina Gsöllpointner, Formen für Medien: Chromotope & Chromogramme, Künstlerbuch Victoria Coeln, Wien 2006
Unsere Sonne ist die Quelle des Urchromotops, jenes Lichtraums, in dem wir uns
täglich bewegen ohne ihn bewusst wahrzunehmen. Chromotope sind komprimierte,
künstlich hergestellte Lichträume, zusammengesetzt aus mehreren 'weißen', mit
bemalten Glasfiltern bestückten Lichtquellen, die im Raum überlagern. Sobald diese
subtilen, additiven Lichtmischungen auf Materie auftreffen, werden sie als Lichtfelder
reflektiert und damit bewusst wahrnehmbar. Diese Lichtfelder sind also Abbilder von
unterschiedlichen Raum-Zeit-Segmenten des jeweiligen Chromotops. Speziell in Bildräumen bezeichne ich diese Abbilder als Chromogramme. Victoria Coeln 2005
